Dieses Archiv sammelt verifizierte Presseberichte, Gerichtsurteile und parlamentarische Anfragen. Es dient dazu, strukturelle Muster sichtbar zu machen, die über den "Einzelfall" hinausgehen.
Nach wiederholten Beschwerden und einem konkreten körperlichen Übergriff auf einen Fahrgast zieht die BVG Konsequenzen. Der Vertrag mit der Firma "Pütz Security", einem der wichtigsten Subunternehmer, wird fristlos gekündigt. Aus Unternehmenskreisen heißt es, das "Fass sei übergelaufen".
➜ Artikel im Tagesspiegel lesenEin Fahrgast wird von mehreren Sicherheitskräften der S-Bahn gewaltsam aus dem Waggon gezerrt und auf dem Bahnsteig fixiert. Zeugen berichten von unverhältnismäßiger Härte: Knien auf dem Oberkörper, Verdrehen der Arme und Atemnot des Betroffenen. Der Auslöser war ein Streit um die Gültigkeit eines Fahrradtickets.
➜ Bericht in der taz lesenEine Fahrgästin wird bei einer Kontrolle körperlich bedrängt, am Arm gepackt und angeschrien. Beim Versuch, sich der Situation zu entziehen, erleidet sie durch Einwirken eines Kontrolleurs einen Spiralbruch am Finger. Gegen den 24-jährigen Mitarbeiter wurden Ermittlungen wegen Körperverletzung eingeleitet.
➜ Artikel im Tagesspiegel lesenEin Mitarbeiter der Firma B.O.S., tätig im Auftrag der BVG, wird zu acht Monaten Haft und Schmerzensgeldzahlung verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Kontrolleur einen Fahrgast rassistisch beleidigt und körperlich angegriffen hatte.
➜ Zusammenfassung bei LabourNet lesenEin Arzt gerät in eine sogenannte "Jedermann-Festnahme" durch BVG-Kontrolleure. Das Ergebnis des Einsatzes: Gebrochene Rippen und eine Lungenquetschung. Der Fall löst eine Debatte über die mangelnde Deeskalationsschulung bei Subunternehmern aus.
➜ Bericht in der taz lesenDie Staatsanwaltschaft Berlin erhebt in mindestens sieben Fällen Anklage gegen Kontrolleure der Firma Wisag (tätig für die S-Bahn). Die Vorwürfe reichen von Körperverletzung über Freiheitsberaubung bis hin zu Betrug.
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